Die 3 Elemente eines erfolgreichen Content-Workflows – mit Best-Practice-Beispiel als Inspiration

Was Selbstständige wahrscheinlich am wenigsten haben, ist Zeit. Umso mehr wundert es mich, wie viele ihre Zeit quasi verschenken. Weil sie beim Thema Content-Marketing im wahrsten Sinne des Wortes planlos unterwegs sind.

Generell ist gute Organisation bei uns Selbstständigen alles. Eben weil wir neben unserem eigentlichen Geschäft noch so viel anderes erledigen müssen wie Marketing oder Buchhaltung.

Falls du mit dem Contenterstellen für einen Kanal kämpfst und dich fragst, wie du es schaffen sollst, neben deinem Kernbusiness regelmäßig guten Content auf mehreren Kanälen zu veröffentlichen, dann ist dieser Blogartikel für dich.

In diesem Blogpost erfährst du

  • die 3 Elemente, aus denen ein erfolgreicher Content-Workflow besteht,
  • welche Methode dir bei allen 3 Schritten eine Menge Zeit spart,
  • wie ich meinen Content-Workflow erfolgreich organisiere.

Content-Marketing organisieren - die 3 Elemente eines erfolgreichen Content-Workflows mit Best-Practice-Beispiel als Inspiration

Warum brauchen Selbstständige überhaupt einen Content-Workflow?

Wahrscheinlich bist du als Selbstständige*r alleine unterwegs, hast vielleicht noch eine Assistentin oder einen Assistenten. Du bist aber keine große Redaktion, in der sich mehrere Contentersteller abstimmen müssen. Wozu brauchst du also einen guten Content-Workflow?

Gerade Solo-Selbstständige brauchen wiederholbare Abläufe, über die sie nicht ständig nachdenken müssen. Routinen bringen Erleichterung – deshalb haben wir im Alltag so viele davon. Sie sind uns nur oft gar nicht mehr bewusst.

Content-Marketing kann sich schnell wie ein riesiger Berg Arbeit anfühlen. Darum brauchst du auch hierbei Abläufe, die dir die Content-Erstellung erleichtern und dir Ergebnisse bringen. Denn du postest nicht wie eine Privatperson aus Spaß an der Freude – wenn es dir trotzdem Spaß macht, ist das natürlich ideal. Wenn du Instagram-Posts oder Blogartikel oder Videos veröffentlichst, dann willst du etwas für dein Business bewirken.

Du willst zum Beispiel online sichtbarer werden, als Expertin oder Experte zu deinen Themen wahrgenommen werden, möchtest mehr Interessenten und auch letztendlich Kunden gewinnen. Ein Content-Workflow ist dann erfolgreich, wenn du dadurch eine Erleichterung merkst. Das heißt, das Contenterstellen geht dir leichter von der Hand und du denkst nicht mehr „Oh Gott, ich muss schon wieder was posten“. Und zweitens, wenn du durch deine Inhalte auch Ergebnisse siehst. Deine Follower interagieren mit deinen Inhalten (Kommentieren und Speichern), du gewinnst mehr Follower, Interessenten kommen aufgrund deiner Beiträge zu dir, fragen bei dir an und werden zu Kunden.

Diese 3 Schritte gehören zu einem guten Content-Workflow

Ein guter Content-Workflow besteht aus 3 Schritten:

  1. Content-Planung
  2. Content-Erstellung
  3. Content-Veröffentlichung

Infografik zu den 3 Elementen eines erfolgreichen Content-Workflows

Wenn du noch spontan Blogbeiträge schreibst und bei Instagram postest, dann ist das bei dir alles eins. Es entsteht irgendwann der Druck: „Ich muss mal wieder was posten“. Also denkst du dir schnell was aus, schreibst den Text, suchst Bilder heraus und dann wird der Beitrag veröffentlicht. Das heißt, die Content-Planung fällt komplett weg und es geht gleich an die Content-Erstellung und -Veröffentlichung. So fühlt sich das Ganze alles andere als leicht an und du wirst wahrscheinlich auch keine deutlichen Ergebnisse sehen.

Wenn du das Contentplanen übergehst, lässt du den entscheidenden Schritt weg und hast später keine aufeinander aufbauenden Inhalte. Überlegst du dir spontan, was du postest, haben deine Inhalte keinen größeren Zusammenhang. Gerade wenn du mehrere Kanäle betreibst wie einen Blog oder Podcast und verschiedene Social-Media-Kanäle, hast du am Ende nur ein Sammelsurium an Inhalten. Um einen roten Faden für deine Inhalte zu finden, musst du weiter rauszoomen und dir mal von oben das Große und Ganze anschauen. Damit du aufs Jahr oder zumindest auf die nächsten Monate schauen und dir strategisch überlegen kannst: Was ist mein nächstes Ziel? Was will ich erreichen? Das geht aber nicht, wenn du die Content-Planung weglässt.

Als Selbstständige*r solltest du in deinem Marketing strategisch und planvoll vorgehen, damit du deine Energie und Zeit nicht unnötig verschwendest. Sonst postest du wahrscheinlich eher unregelmäßig, weil im Business-Alltag immer mal was dazwischenkommt und du machst dir selbst mehr Druck und Stress, als es sein muss. Mal schnell etwas hervorzuzaubern, ist eben nicht so einfach und lässig, wie es klingt.

Wie du deinen Content-Workflow am besten organisierst

Für einen guten Content-Workflow ist es erst mal wichtig, dass du diese drei einzelnen Schritte auf dem Schirm hast. Dann kannst du dir überlegen, wie du sie für dich gut organisierst: Wann machst du die Content-Planung für alle deine Kanäle? Wann erledigst du die Content-Erstellung? Wie organisierst du die regelmäßige Content-Veröffentlichung?

Ich rate dir, bei deinem Content-Workflow gleiche Aufgaben zusammenzufassen. Diese Methode nennt sich „Batching“ und du kannst sie auch für andere Aufgaben nutzen.

Für deinen Content-Workflow bedeutet das, dass du deine Themen für einen längeren Zeitraum und für alle deine Kanäle vorausplanst. Dadurch musst du dich nur einmal reindenken, was dir eine Menge Zeit spart. Zweitens erstellst du aber auch gleich mehrere Beiträge auf einmal und kannst deinen kreativen (Schreib-)Flow ausnutzen. Und drittens kannst du die Content-Veröffentlichung dank verschiedener Veröffentlichungstools ebenfalls planen. So musst du nicht ständig am Laptop oder Handy sein und zeitaktuell posten.

Video - die 3 Elemente eines erfolgreichen Content-Workflows

Ein Beispiel für einen erfolgreichen Content-Workflow

Als Inspiration will ich dir noch mein Beispiel mit auf den Weg geben. Denn durch meinen Content-Workflow schaffe ich es, neben meinen Kundenprojekten noch regelmäßig Blogartikel, Newsletter, Instagram- und Facebook-Posts und Pins bei Pinterest zu veröffentlichen.

Die Content-Planung erledige ich einmal im Monat, meistens am Monatsende. Dann nehme ich mir etwa eine Stunde Zeit, um die Themen für all meine Kanäle für den nächsten Monat vorauszuplanen. Dadurch habe ich den Überblick, wie ich meine Blogposts gut weiterverwenden kann (Stichwort Content-Recycling), wie die einzelnen Kanäle voneinander profitieren können und ich arbeite strategisch auf mein nächstes Ziel hin. Du kannst die gesamte Content-Planung auch am Anfang des Monats für den aktuellen Monat machen.

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Die Content-Erstellung erledige ich dann wochenweise. Dafür blocke ich mir 1 bis 2 Tage pro Woche in meinem Kalender, je nachdem, wie viel Content ich erstellen will. Du weißt doch: Nur was im Kalender steht, ist wahr. Ich nehme mir also jede Woche meinen Monats-Contentplan zur Hand und muss nicht mehr viel überlegen. Es ist ja schon alles gut durchdacht. So komme ich schnell in meinen kreativen Flow.

Wenn ich alle meine Beiträge für die Woche erstellt habe, plane ich auch gleich die automatisierte Veröffentlichung. Bei WordPress kannst du deine Blogbeiträge zu bestimmten Zeiten online gehen lassen, auch Newsletter kannst du automatisiert veröffentlichen lassen (bei eigentlich allen Tool-Anbietern), genau wie deine Facebook-Posts (ohne Drittanbieter-Tool möglich).

Bei Instagram kannst du mithilfe von Tools wie Later oder Planoly die Veröffentlichung deiner Feedbeiträge planen. Hier solltest du lieber nicht die komplett automatisierte Veröffentlichung wählen, denn Instagram scheint das nicht so gut zu finden. Aber auch die Erinnerung und Freigabe der zuvor geplanten Beiträge ist schon eine enorme Erleichterung. Bei Pinterest dagegen ist automatisiertes Pinnen dank dem Tool Tailwind wirklich easy möglich.

Du siehst, ein erfolgreicher Content-Workflow ist gut durchdacht und nutzt bewährte Methoden wie das Batching. Wenn auch du dir einen guten Content-Workflow überlegst und ihn umsetzt (du darfst auch gern meinen ausprobieren), dann wirst du sehr viel entspannter regelmäßig posten und mehr mit deinen Inhalten erreichen.

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