7 Fehler, die deine Blogartikel ruinieren – und wie du sie vermeidest

Bist du dir nicht sicher, ob deine Blogartikel wirklich gut sind und gerne gelesen werden?

Es gibt tatsächlich so einige Fehler, die du beim Blogartikelschreiben machen kannst. Ganz einfach, weil das Schreiben fürs Web zu 75 Prozent Handwerk ist. Es gibt bestimmte Regeln, die einen Blogartikel gut auffindbar bei Google und lesenswert für deinen Leser machen. Beachtest du sie nicht, verschwinden deine Blogartikel im Nirwana des Internets.

Das ist an sich eine gute Nachricht: Denn Regeln kann man lernen. Du bist nicht von einem Talent abhängig, das du entweder hast oder nicht.

In diesem Blogartikel erfährst du deshalb, welche Fehler deinen Blogartikel wirklich ruinieren und natürlich auch, wie du es gleich besser machst.

Die 7 häufigsten Fehler, die deine Blogartikel ruinieren - und wie du sie vermeidest

1. Du hast keine anziehende Blogartikel-Überschrift

Schnell mal noch die Überschrift für den Blogartikel schreiben? No way! Das Erste, was über den Erfolg deines Blogartikels entscheidet, ist die Überschrift. Wenn die nicht neugierig macht und ein Ergebnis verspricht, wird niemand deinen Blogartikel überhaupt lesen.

Überschriften von Blogartikeln sollten nicht zu „kreativ“ sein. Denn die User, die bei Google suchen, wollen nicht fünfmal um die Ecke denken. Sie brauchen einen guten Grund, warum sie deinen Blogartikel lesen sollen. Das ist der große Unterschied zu Headlines von Print-Magazinen. Im Web sollten deine Überschriften nicht zu hintergründig sein, dafür klar und anziehend.

Überlege also gut, welche Überschrift du deinem Blogartikel gibst. Der Nutzen sollte auf jeden Fall klar für den Leser erkennbar sein: Welches Ergebnis kannst du ihm versprechen? Hast du vielleicht Tipps, mit denen er etwas schneller oder mit weniger Geld erreichen kann? Schließlich muss er seine wertvolle Zeit investieren (um genau zu sein: ca. 7 Minuten bei 1.500 Wörtern).

Außerdem funktionieren Zahlen in Überschriften sehr gut, weil sie konkret sind. Dann hat dein Leser nicht die Angst, dass er Stunden braucht, um deinen Blogartikel zu lesen.

Die genaue Formel für unwiderstehliche Überschriften, findest du hier: 3 unwiderstehliche Überschriften-Typen: Wie du Überschriften schreibst, die dir mehr Leser bringen

2. Das Thema deines Blogartikels ist nicht interessant für deinen Leser

Ein großer Fehler beim Blogartikelschreiben, den viele machen: Sie gehen zu sehr von sich selbst aus und zu wenig von ihrem Leser.

Du hast vielleicht viele Ideen für Blogartikel, die dich persönlich interessieren. Aber sind das auch die Themen, die für deinen Leser relevant sind?

Der Grund, warum du bloggst, ist, weil du damit kleine Probleme deines Wunschkunden löst, ihn inspirierst und letztendlich dein Business voranbringst. Deine Blogartikel müssen diesen Zielen dienen. Beantworte in deinen Blogbeiträgen also die Fragen, die dein Wunschkunde hat.

Um die herauszufinden, achte auf Kommentare, die du in Social Media bekommst, auf Fragen, die du per Direktnachricht erhältst und sprich mit deinen bestehenden Kunden. Dann wirst du Themenideen finden, die wirklich für deine Leser interessant sind.

3. Du hast zu viele Themen in einem Blogartikel

Wenn du gerade erst mit dem Bloggen anfängst, denkst du oft an zu große Themen. Ein Beispiel wäre hier ein Blogartikel mit dem Titel „Wie du Social-Media-Marketing machst“.

Das Thema ist viel zu breit, weil es sehr viele Unterthemen enthält. Deshalb kannst du es in einem Blogartikel nur oberflächlich behandeln und nicht die wichtigsten Fragen gut beantworten.

Deine Blogartikel-Themen sollten spezifischer sein und eine bestimmte Fragestellung beantworten. Am Beispiel oben: „5 Tipps, wie du mit Instagram neue Kunden gewinnst“ wäre viel enger gefasst. Du schreibst über einen bestimmten Social-Media-Kanal und fokussierst dich auf ein bestimmtes Ziel, nämlich Kunden gewinnen. Die Fragestellung, die du beantwortest, ist: Wie kann ich mit Instagram Kunden gewinnen? Das ist machbar in einem Blogartikel.

Versuche also nicht, zu groß und zu weit zu denken, wenn du das Thema deines Blogartikels festlegst. Deine Wunschkunden haben viel „kleinere“ Fragen, die sie gern beantwortet haben wollen.

4. Dein Blogartikel hat keine Struktur

Trocken, öde, nichts als Buchstaben und kein Ende in Sicht – so eine Textwüste ist wirklich eine einzige Qual für den Leser. Diese wird er möglichst vermeiden (wer kann ihm das verübeln?) und schnell wieder weg sein. Deshalb braucht dein Blogartikel unbedingt eine gute Struktur.

Das heißt: alles, was den Text auflockert und ihn für das Auge angenehmer macht. Dazu gehören:

  • genügend Absätze (spätestens nach 80 Wörtern)
  • Zwischenüberschriften
  • Bilder und Grafiken
  • gefettete Wörter
  • Aufzählungen als Bullet-Points oder nummerierte Liste
  • kürzere Sätze

Eine Textwüste entsteht auf kleinen Smartphone-Bildschirmen viel schneller. Was auf dem großen Desktop gut strukturiert ist, erscheint auf dem Smartphone als Textwüste. Du solltest daher deine Blogartikel in erster Linie auf dem Handy checken und dafür optimieren. Denn dort werden sie am häufigsten gelesen.

5. Du schreibst zu steif

Sicherlich hast du vorher schon mal geschrieben: deine Abschlussarbeit in der Uni, irgendwelche Dokumentationen und Fachartikel oder Konzepte. Aber: Das Schreiben eines Blogartikels kannst du damit nicht vergleichen. Denn diese Formate haben oft keinen Schreibstil, den Menschen gerne lesen (sorry, liebe Wissenschaftler).

Wenn du einen Blogartikel schreibst, wie du bisherige Arbeiten geschrieben hast, dann klingt er wahrscheinlich zu steif. Du versuchst, dich viel zu gewählt und umständlich auszudrücken, damit du seriös rüberkommst. Das ist normal, keine Sorge. Damit baust du aber eine Distanz zum Leser auf.

Leute lesen gerne Blogartikel, die nahbar sind und nach echten Menschen klingen. Entspann also deine Schreibe, indem du schreibst, wie du sprichst. Dann ist dein Blogartikel auch viel angenehmer zu lesen.

6. Deine Blogartikel sind für Google nicht lesbar

Klar sollst du in erster Linie an deinen Leser denken, wenn du Blogartikel schreibst. Aber Google solltest du auch nicht vernachlässigen. Zum Glück mag die Suchmaschine inzwischen die Dinge, die auch für deinen Leser wichtig sind: gute Lesbarkeit, klare Struktur, hilfreiche Themen.

Denke aber auch an die Keyword-Recherche. Da Google nun mal eine Maschine ist, braucht diese weitere Anhaltspunkte, ob dein Blogartikel für die Suchanfrage eines Users relevant ist.

Das Fokus-Keyword (oder die Keyphrase) deines Blogartikels richtet sich nach dem, was Menschen tatsächlich suchen. Deshalb solltest du es mehrmals im Text verwenden, vor allem an wichtigen Stellen wie der Überschrift, Zwischenüberschriften, am Anfang und in den Meta-Tags.

7. Du korrigierst deinen Blogartikel nicht

Wenn du den letzten Punkt deines Blogartikels gesetzt hast, ist er leider noch nicht fertig. Da muss ich dich enttäuschen. Die Korrektur gehört als wichtiger Schritt zum Blogartikelschreiben dazu. Auch die erfahrensten Schreiber müssen ihre Blogartikel noch mal überarbeiten.

Lass deinen Text erst mal eine Weile ruhen und nimm ihn dir dann noch mal vor. An der einen oder anderen Stelle wird er noch holprig klingen, du wirst überflüssige Wörter finden, Sätze, die zu lang sind, Übergänge, die noch nicht fließen. Das findest du heraus, wenn du deinen Blogartikel laut vorliest.

Und natürlich gehören auch Rechtschreibung und Grammatik dazu. Rechtschreibfehler machen dich nicht wirklich sympathisch, sondern nerven viele Leser einfach nur. Ein Text wird nach der Korrektur noch mal ein ganzes Stück besser.

Von Anfang bis Ende eines Blogartikels gibt’s also ein paar Stolperfallen. Wenn du erst mal genauer hinschaust und deine Blogartikel auf diese Fehler überprüfst, wirst du schon bald nicht mehr groß darüber nachdenken müssen und eine Routine entwickeln.

Und jetzt mal ehrlich: Welchen der Fehler machst du vielleicht noch? Schreib’s mir gern im Kommentar.

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