Content-Plan erstellen: Diese 4 Fehler sorgen garantiert dafür, dass du dich verzettelst

Wie erstelle ich einen guten Content-Plan? Wo fängt man am besten bei der Content-Planung an? Braucht man mehrere Pläne oder nur einen? Vielleicht hast du dich das auch schon mal gefragt. Es gibt schon so einige Stolperfallen, wenn du einen Content-Plan erstellen willst. Und die leider verhindern, dass du damit Zeit und Nerven sparst. Das kann und sollte nämlich ein funktionierender Content-Plan für dich leisten.

In diesem Blogartikel verrate ich dir 4 beliebte Fehler, die dafür sorgen, dass du dich trotz guter Absichten mit deinem Content-Plan verzettelst – und natürlich auch, wie du sie vermeidest.

Content-Plan erstellen: Diese 4 Fehler sorgen dafür, dass du dich verzettelst

1. Du planst deine Kanäle alle separat

Vielleicht hast du auch schon einen Content-Plan für deine Instagram-Beiträge und noch eine separate Liste mit Blogartikel-Ideen. So sehe ich das jedenfalls öfter. Wenn du mehrere Kanäle hast, zum Beispiel einen Blog oder Podcast, Newsletter und Instagram, solltest du jedoch nicht mehrere separate Pläne haben, sondern nur einen Content-Plan für alle Kanäle.

Ansonsten wirst du deinen Content nicht sinnvoll weiterverwenden (Content-Recycling), und dir das Leben unnötig schwer machen. Denn es geht bei der Content-Planung nicht darum, auf jedem Kanal das Rad neu zu erfinden. Du solltest lieber das Meiste aus deinem Content herausholen und Energie und Zeit sparen. Deshalb ist es wichtig, dass du einen gemeinsamen Content-Plan hast, mit dem du den Überblick über die Themen auf all deinen Kanälen behältst.

2. Du fängst bei der Content-Planung mit Social Media an

Wie gehst du bei der Content-Planung vor? Fängst du zum Beispiel mit deinen Social-Media-Posts an, weil du da die meisten Ideen hast? Es ist bei der Content-Planung nicht egal, mit welchem Kanal, mit welcher Plattform du anfängst, zu planen.

Ich empfehle dir, vom Großen zum Kleinen vorzugehen. Von deinen ausführlichen Inhalten (Expert*innen-Content) wie Blogartikeln, Podcast-Folgen oder längeren Videos zum Snack-Content wie deinen Social-Media-Beiträgen, dem Newsletter und Pinterest-Pins. Denn aus deinen Langform-Inhalten kannst du schon viele Beiträge für Instagram, Facebook oder LinkedIn machen, ohne großen Mehraufwand. Wie das genau geht, zeige ich dir in meinem Content-Sprint-Kurs.

3. Du setzt keine Themenschwerpunkte

Einfach nur deine Content-Ideen in deinen Content-Plan zu schreiben, hat nichts mit strategischer Content-Planung zu tun. Es führt nur dazu, dass du gleichzeitig über verschiedene Themen sprichst beziehungsweise immer hin und her springst. Wenn du als Expert*in wahrgenommen werden möchtest oder den Launch deines Angebots vorbereiten willst, solltest du dich über einen längeren Zeitraum (mindestens 1 Monat) auf ein Thema fokussieren, also einen Themenschwerpunkt setzen.

Denn es dauert eine Weile, bis die richtigen Menschen auf dein Thema aufmerksam werden (nur ein Bruchteil deiner Follower*innen sieht deine Posts oder liest deine Blogartikel) und es in ihr Bewusstsein gelangt. Mach dich deshalb frei von der Angst, zu nerven oder zu langweilen. Du kannst dein Fokus-Thema, deinen Themenschwerpunkt aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachten und in die Tiefe gehen. Außerdem gibt es genügend Content-Formate (Videos, Infografiken, Checkliste etc.), um dein Fokus-Thema abwechslungsreich zu gestalten.

4. Du planst für einen zu kleinen Zeitraum

Von Selbstständigen, die sich noch mit dem Contentplanen schwertun, lese oder höre ich immer mal wieder: „Ich kann meinen Content nicht für mehrere Wochen vorausplanen. Das schränkt mich zu sehr ein.“ Ich halte das für eine Ausrede, um sich damit nicht beschäftigen zu müssen und sich nicht festlegen zu wollen.

Du bist als Selbstständige*r keine News-Redaktion (und selbst die hat einen Redaktionsplan), die ständig auf aktuelle Ereignisse reagieren und im Ticker-Modus kommentieren muss. Für dich ist es wichtig, dass dich dein Content bei deinen Businesszielen unterstützt: deine Online-Sichtbarkeit und deinen Expert*innenstatus ausbaut und deine Produkte verkauft.

Dafür brauchst du eine strategische Planung, die nicht nur die nächsten zwei Wochen im Blick hat. Schon allein den Verkauf eines Angebots mit Content ordentlich vorzubereiten (Pre-Launch-Content), dauert mindestens 1 Monat. Wenn du mehrere Produkte im Jahr launchen willst, musst du dementsprechend einen größeren Zeitraum in den Blick nehmen, mindestens das nächste halbe Jahr. Du sollst dabei noch nicht die einzelnen Beitragsthemen planen, aber zumindest den Themenschwerpunkt für jeden Monat festlegen. Die Jahres-Planung ist auch Teil meines Content-Sprint-Kurses.

Du siehst, es gibt ein paar Besonderheiten zu beachten, wenn du einen funktionierenden Content-Plan erstellen willst, der dir das Leben leichter macht und deine Businessziele strategisch unterstützt.

Zusammengefasst solltest du beim Erstellen deines Content-Plans Folgendes beachten:

  1. Erstelle nur einen Content-Plan für alle deine Kanäle.
  2. Fange bei der Content-Planung mit deinen ausführlichen Inhalten an (Blogposts, Podcast-Episoden, längere Videos) und plane dann erst deinen Snack-Content (Social-Media-Beiträge, Newsletter, Pinterest-Pins).
  3. Lege für jeden Monat einen Themenschwerpunkt fest.
  4. Plane deine Themenschwerpunkte schon für die nächsten Monate voraus.

 

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