6 Tipps, wie du sofort Struktur in deine 1.000 Content-Ideen bringst

„Ich habe tausend Content-Ideen und weiß nicht, wo ich anfangen soll“ – wenn dir das bekannt vorkommt, dann bist du nicht allein. Es geht mehr Selbstständigen so, als du denkst.

Menschen, die gar keine Themenideen für ihre Blogartikel, Instagram-Posts und Newsletter haben, hilft oft die Inspiration von außen. Die brauchst du nun gerade nicht. Was du brauchst, ist Struktur. Damit du anfängst, deine vielen Content-Ideen umzusetzen und dich nicht zu verzetteln.

In diesem Blogartikel bekommst du sechs praktische Tipps, wie du deine tausend Content-Ideen gut strukturierst.

6 Tipps, wie du sofort Struktur in deine 1000 Content-Ideen bringst

Tipp 1: Nutze einen zentralen Content-Plan oder Redaktionsplan

Viele nutzen externe Veröffentlichungstools für Instagram und Pinterest, wie Later oder Planoly und Tailwind. Das mache ich auch. Aber das ist kein Ersatz für einen zentralen Content-Plan. Denn du brauchst eine Übersicht über alle deine Plattformen und Kanäle, auf denen du Content verbreitest.

Dadurch siehst du genau, wie du deinen Content weiterverwenden kannst. Das Content-Recycling vergessen viele und nutzen ihren Content nicht effektiv. In einem Content-Plan kannst du es gleich von Anfang an einplanen und vergisst keine deiner Plattformen.

In deinem Content-Plan hältst du fest, was du an welchem Tag wo veröffentlichst. Ich spreche übrigens meistens vom Content-Plan, weil ein Redaktionsplan eher für Teams gedacht ist. Wenn du deinen Content noch alleine erstellst und veröffentlichst, finde ich „Content-Plan“ passender.

Welches Tool du für deinen Content-Plan nutzt, bleibt dir überlassen. Du kannst digitale Tools wie Trello oder meine Content-Plan-Vorlage nutzen. Wenn du lieber mit Zettel und Stift planst, ist zum Beispiel der nachhaltige Print-Content-Planer sehr hilfreich.

Tipp 2: Gehe immer vom Content auf deiner Website aus

Wenn du einen zentralen Content- oder Redaktionsplan hast, fragst du dich vielleicht, wo du nun anfangen sollst. Da habe ich eine einfache Regel: Denke immer zuerst an deine wichtigsten Inhalte. Das sind die ausführlichen Inhalte auf deiner Website, also deine Blogartikel, Podcast-Folgen oder Videos. Deine Website ist dein „Content-Home“. Dort sind auch deine Angebote zu Hause. Und dahin willst du deine Lieblingskund*innen bringen. Wenn du anfängst, zu planen, plane zuerst diese Inhalte. Dann machst du weiter mit deinen Kanälen: deinem Newsletter, Instagram, Facebook und Pinterest.

Tipp 3: Lege deine Fokus-Themen fest

Damit du nicht über alles Mögliche schreibst und die Leute wahrnehmen, was dein Spezialgebiet ist, brauchst du Fokus-Themen. Das sind die Themenschwerpunkte, um die sich alles bei dir dreht. Sie geben deinen ganzen Inhalten einen roten Faden und helfen dir, nicht alles bunt durcheinander zu posten, was dir einfällt.

Du wirst auch mal die eine oder andere Content-Idee verwerfen müssen, die nicht zu deinen Fokus-Themen passt. Denn ein Bauchladen an Themen verhindert, dass du mit deinem Content in der Content-Flut da draußen wahrgenommen wirst. Eine Content-Nische, also sehr spezieller Content, macht dich Stück für Stück als Expert*in auf deinem Fachgebiet sichtbar.

Tipp 4: Lege Themenwochen fest

Themenwochen kennst du vielleicht aus den Medien. Fernsehsender, Zeitungen und Online-Magazine nutzen Themenwochen, um ein wichtiges Thema tiefer zu beleuchten. Dafür werden dann alle möglichen Formate wie News, Ratgeberartikel, Kommentare und Infografiken genutzt.

Du kannst deine einzelnen Content-Ideen ebenfalls einem Schwerpunktthema zuordnen und eine Themenwoche auf all deinen Kanälen veranstalten. Themenwochen sind für deine Follower*innen spannend und geben ihnen Orientierung, worum es bei dir schwerpunktmäßig geht. Und sie geben deinen vielen Content-Ideen Struktur.

Tipp 5: Nutze Content-Kategorien und wiederkehrende Formate

Überlege dir Content-Kategorien für deinen Blog, Podcast, Instagram oder Facebook. Das können deine Themenschwerpunkte sein oder so etwas wie „Zahlen und Fakten“, „Inspirierendes“ etc. Sie sollten zu dir und deinem Business passen. Denn es spielt eine Rolle, für welche Art von Content du vor allem wahrgenommen werden willst. Eher informierenden, inspirierenden, aktivierenden und/oder unterhaltenden Content.

Notiere deine Kategorien in deinem zentralen Content-Plan. Sie sind für dich zur Orientierung gedacht. Du musst sie nicht nach außen kommunizieren. Wenn du zukünftig mal wieder viele Content-Ideen hast, kannst du sie gleich deinen Kategorien zuordnen. So behältst du im Blick, dass du nicht immer nur Content zu einer Kategorie erstellst. Sondern dass es abwechslungsreich auf deinem Blog und den Social-Media-Kanälen bleibt.

Wenn du wiederkehrende Formate bei Instagram oder Facebook nutzt, wie den Support Sunday oder Ähnliches, kannst du deine Content-Ideen auch immer gleich deinen Formaten zuordnen.

Tipp 6: Sortiere deine Content-Ideen in einem zentralen Themenspeicher

Content-Ideen kommen, wann und wo sie wollen, oder? Die meisten von uns haben sie dann überall stehen – in der Handy-Notiz-App, auf kleinen Zettelchen oder in Word-Dokumenten. So ist es nicht verwunderlich, dass auch viele einfach verloren gehen.

Deshalb habe ich in meinem zentralen Content-Plan einen Themenspeicher angelegt. Dort sammle ich alle Ideen, die ich an anderen Stellen notiert habe. Das Wichtige ist, dass du sie dort gleich sortierst. Ich ordne sie meinen Fokus-Themen zu, den Kanälen, auf denen ich sie veröffentlichen will und dem möglichen Veröffentlichungszeitpunkt.

Damit gibst du deinen Ideen sofort mehr Struktur und hast, wenn du mal eine Themenwoche planst, schon ein geordnetes Bündel an Content-Ideen.

Wenn du diese sechs Tipps beherzigst, gibt es bei dir bald kein Content-Chaos mehr. Denn deine vielen Content-Ideen nützen dir nur, wenn du sie auch umsetzt.

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