3 gute Gründe, warum ich mein Business-Modell um 180 Grad geändert habe – und wem ich das auch empfehle

Zeit gegen Geld, Kund*innen, die nicht zu meinen Werten passten, viel zu viel Arbeit und zu wenig Sinnerfüllung: Nach 5 Jahren als selbstständige Werbetexterin hatte ich genug von meinem Business und beschloss 2018, mein Business-Modell um 180 Grad zu ändern und mir ein Online-Expertinnen-Business aufzubauen. Das war die beste Business-Entscheidung in den 8 Jahren meiner Selbstständigkeit. Denn sie hat für mich alles verändert.

In diesem Blogartikel verrate ich dir 3 gute Gründe, warum ich mich entschieden habe, mein Business-Modell noch mal über den Haufen zu werfen und es nie bereut habe. Und wem ich das auch empfehle.

 

Warum du dein Businessmodell ändern und dir ein Online-Experten-Business aufbauen solltest

Done-for-you-Services vs. Online-Expert*innen-Business

Von einem Online-Expert*innen-Business ist die Rede, wenn du mit deiner Expertise Geld verdienen und dein Wissen durch skalierbare Produkte an andere weitergeben willst. Das Gegenteil sind Done-for-you-Services (Dienstleistungen), bei denen du dein Wissen nutzt, um Aufträge umzusetzen. Deine Kund*innen lernen dann nicht, wie sie es selbst umsetzen können. Immer mehr Dienstleister*innen wollen inzwischen den Schritt zur Expertin (Trainer*in, Coach*, Berater*in) mit eigenen Produkten gehen, was ich sehr gut verstehen kann.

Expert*innen-Produkte können Online-Kurse, Gruppencoaching-Programme, digitale Produkte wie E-Books, aber auch physische wie Bücher oder Planer sein. Nur an einen Online-Kurs zu denken, greift für mich viel zu kurz (siehe Ascension-Modell weiter unten). Damit lässt sich auf Dauer kein nachhaltiges Online-Expert*innen-Business aufbauen. Außerdem machen die unterschiedlichen Produkt-Möglichkeiten dieses Business-Modell für den*die Business-Creator*in erst richtig spannend.

Von der Dienstleisterin zur Expertin: Warum ich mein Business-Modell geändert habe

1. Mehr Umsatz, der nicht von der Arbeitszeit abhängig ist

In den ersten 5 Jahren meiner Selbstständigkeit hatte ich ein ganz anderes Business-Modell als heute. Ich habe als selbstständige Werbetexterin Text- und Konzeptaufträge für mittlere und große Unternehmen erledigt. Auch wenn ich von Anfang an im Premium-Segment unterwegs war und namhafte Marken dabei waren, war mein Umsatz an meine Zeit gekoppelt. Wie es bei Dienstleistungen nun mal ist.

Die Folge war: Ich habe viel zu viel gearbeitet, habe mir keine Zeit für mein Marketing genommen (zu dem Zeitpunkt habe ich mir noch selbst erzählt, dass ich „einfach keine Zeit habe“) und kam mir vor wie der Hamster im Laufrad. Und das in meinem eigenen Business. Ich saß unsichtbar in meiner „Schreibstube“ (typische Komfortzone für Introvertierte), weil ich auch einfach erst mal heilfroh war, nicht mehr angestellt zu sein. Aber so sollte es nicht noch Jahre weitergehen.

In meinem jetzigen Online-Expertinnen-Business habe ich mir deshalb innerhalb von nur zwei Jahren meine eigene Produktwelt erschaffen, in der meine Kund*innen gerne länger bleiben. Ich habe viele wiederkehrende Kund*innen, da meine Produkte sinnvoll aufeinander aufbauen und sich ergänzen. Das nennt man Produktleiter, Ascension-Modell oder Produkttreppe und ist von Anfang an planbar (was ich auch empfehle).

So kann ich 5-stellige Monatsumsätze verdienen, ohne mir den Kalender voller machen zu müssen (bei den Wörtern „Ausgebucht sein“ gruselt es mich). Und ich habe ein Business-Modell, das auch langfristig und nachhaltig funktioniert. Denn ich habe keine Lust, zur Dauer-Hustlerin zu werden und im Burnout zu landen. Und möchte trotzdem finanziell frei leben.

2. Bessere Zeit- und Umsatzplanung und mehr Selbstbestimmung

Wenn du wie ich überzeugt davon bist, dass die Selbstständigkeit das einzig Richtige für dich ist, sind sehr wahrscheinlich Freiheit und Selbstbestimmung einer deiner Werte. Denn das ist für viele der dringende Grund, das Risiko einer Selbstständigkeit auf sich zu nehmen. Nur fühlt sich Business für viele erst mal gar nicht so frei und selbstbestimmt an.

Auf Kund*innenanfragen reagieren, die ungeplant kommen, meistens geballt oder dann wieder mal nicht. Oder sonstige äußere Umstände und Wünsche anderer – so sieht die Realität für viele Solo-Selbständige aus. Ich war auch in diesem Reaktionsmodus unterwegs und hatte das Gefühl, nie irgendwas planen zu können – weder meine Zeit noch meinen Umsatz.

So wollte ich nicht weitermachen, sondern Herrin über meine Zeit sein und selbst bestimmen, wann ich mit wem und wie arbeite. Agieren statt reagieren. Selbstbestimmt eben.

Durch meine eigenen Expert*innen-Produkte wie meinen Content-Planer® oder meine Kurse kann ich nun endlich mein Jahr planen und selbst entscheiden, wann Verkaufszeiträume, Aktionen und Kurse stattfinden. Und natürlich nicht zu vergessen: Urlaub, Reisen, Ashram-Aufenthalte, Workations und Freizeit. Dank konkreter Verkaufsstrategien (Live-Launches und automatisierte Funnel) ist auch mein Umsatz viel besser kalkulierbar.

3. Mehr Erfüllung und Sinnhaftigkeit im Business

In meinem Texterinnen-Business habe ich – ohne es damals zu wissen – nicht mit meinen Wunschkund*innen zusammengearbeitet (ich hatte mir darüber einfach keine Gedanken gemacht). Meist waren es die Mitarbeiter*innen der Marketingabteilung großer Unternehmen. Für diese Kund*innen war ich nur irgendeine Dienstleisterin. Nicht selten sind die tollsten Online-Marketingkonzepte, an denen ich wochenlang gearbeitet habe, in der Schublade gelandet und wurden nicht umgesetzt, weil sich „innenpolitisch“ etwas in der Firma geändert hatte. Vielleicht kannst du erahnen, wie frustrierend das ist. So hatte ich das Gefühl, nicht wirklich etwas mit meinem Business zu bewirken.

Mit meinem neuen Business-Modell habe ich mich auch bewusst für eine ganz andere Zielgruppe entschieden. Eine, die mir wirklich am Herzen liegt. „Wunschkund*innen“ ist bei mir kein Marketing-Blabla, sondern eine Überzeugung aus Erfahrung.

Inzwischen weiß ich genau, wer meine Wunschkundinnen sind: was ihre Probleme und Wünsche sind, ihre Herausforderungen und Ängste. Durch meinen Content und meine Botschaften ziehe ich die Menschen an, die zu meinen Werten passen und mit mir auf einer Wellenlänge sind. Und das macht so einen Riesenunterschied in der Zusammenarbeit. Ich hätte nie gedacht, dass man seine Kund*innen wirklich vermissen kann (und sie einen umgekehrt auch). Weil man gemeinsam viel erreicht, gelacht und geweint hat. Denn genau das passiert, wenn man anderen Menschen bei bedeutenden Veränderungen in ihrem Business oder Leben hilft. Wenn „der Knoten“ platzt, ist das auch immer mit reichlich Emotionen verbunden.

Anderen Expertinnen und kreativen Selbstständigen beim Aufblühen und Wachsen zu helfen, das stiftet für mich sehr viel Sinn und Erfüllung. Und das brauchen wir alle, wenn wir lange mit unserem Business zufrieden sein wollen. Geld allein ist kein langfristiger Motivator. Jetzt habe ich eine richtige Mission mit meinem Business und bearbeite nicht einfach nur den nächsten Auftrag.

Wann du dein Business-Modell ändern solltest

Du siehst, ich kenne den Unterschied zwischen einem Business, das sich fremdbestimmt und oft schwer anfühlt und einem selbstbestimmten Business, das mir (finanzielle) Freiheit und Wachstum bringt, sehr gut. Und das ist heute mein Vorteil, da ich Menschen, denen es ähnlich geht, mit meinen Erfahrungen helfen kann. Ich kann es heute manchmal noch nicht fassen, dass Business so viel Spaß machen und leicht(er) gehen kann.

Falls du mit deinem aktuellen Business nicht zufrieden bist und dir auch mehr Umsatz, Unabhängigkeit, Zeit und Sinnerfüllung in deinem Business wünschst, kann ich dir nur empfehlen, den Schritt zu wagen und dein Business-Modell zu ändern. Du musst nicht gleich alle Brücken hinter dir abreißen (außer du hast eine geheime Geldquelle). Sondern kannst das ganz smart Schritt für Schritt angehen.

Bei mir ist das alles auch nicht über Nacht passiert und schon gar nicht von allein. Aber es hat sich definitiv gelohnt, den Schritt aus der Komfortzone zu wagen und darauf gezielt hinzuarbeiten. Das Wichtigste sind die klare Entscheidung, in die Veränderung zu kommen, und das Commitment, trotz Ängsten und Zweifeln dein Ziel zu verfolgen.

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