5 Content-Fehler auf deiner Website: Warum dein Content nicht für dich verkauft

Egal, ob du Dienstleister bist oder Produkte in einem Online-Shop verkaufst – deine Website ist dein „Laden“, der Ort, an dem du deine Angebote verkaufst. Hier entscheiden Besucher, ob sie „nur schauen“ und wieder gehen oder zu Kunden werden.

Während du in einem Ladengeschäft deine Kunden durch gute Beratung überzeugen kannst, muss auf deiner Website dein Content für dich verkaufen. Texte, Bilder und Videos sollen es deinem Website-Besucher leicht machen, den „Buchen“- oder „Kaufen“-Button zu klicken.

Deshalb zeige ich dir in diesem Blogartikel fünf Content-Fehler, die deine Conversions ruinieren, und wie du stattdessen Website-Besucher zu Kunden machst.

5 Content-Fehler, die deine Conversions ruinieren

1. Du hast keinen guten Blog

Wenn du dir erfolgreiche Online-Unternehmer anschaust, fällt dir auf: Alle haben auf ihrer Website einen Blog und/oder einen Podcast, aus dem sie dann Blogartikel generieren. Auf jeden Fall bieten sie regelmäßig ausführliche kostenlose Inhalte auf ihrer Website an. Ja, ein Blog oder Podcast bedeutet Arbeit. Aber es gibt einfach sehr viele gute Gründe, warum sich das lohnt:

  • Deine Website wird besser bei Google gefunden, weil du immer wieder lange wertvolle Inhalte lieferst. Google ist eine textbasierte Suchmaschine, die etwas zum Lesen braucht.
  • Du kannst Blogartikel nutzen, um deine Interessenten durch den Kaufprozess zu leiten, indem du ihnen zur richtigen Zeit die richtigen Inhalte bietest.
  • Du schaffst mit ausführlichen Blogartikeln die Basis für deine Social-Media-Posts, die du als Content-Häppchen effektiv verbreitest.
  • Du stärkst deinen Expertenstatus zu einem Thema und kannst dich durch eine klare Ausrichtung deines Blogs positionieren.
  • Du gibst deinen Wunschkunden einen Vorgeschmack auf dein Wissen und baust Vertrauen auf. Wenn dein kostenloser Content schon so gut ist, wie wird dann erst die Zusammenarbeit mit dir sein?!
  • Du kannst deine Persönlichkeit zeigen durch die Art und Weise, wie du schreibst und sprichst. Das ist gerade bei Experten das Unterscheidungsmerkmal. Und du ziehst die Interessenten an, mit denen du gern zusammenarbeitest.

Bloggen ist für Selbstständige und Unternehmen ein mächtiges Mittel, um Interessenten auf ihre Website zu bekommen und sie zu begeisterten Kunden zu machen.

2. Deine Texte sind zu allgemein

Kennst du den Spruch: „Wer alle ansprechen will, spricht niemand an“? Eine alte Marketing-Weisheit, die auch online zutrifft. Deine Texte sind der wesentliche Bestandteil deines Online-Contents. Wenn deine Worte nicht überzeugen, verlassen die Besucher deine Website, ohne zu kaufen.

Bevor du Texte für deine Website schreibst, mach dir also klar: Für wen schreibst du genau? Was ist das Problem deines Wunschkunden? Was ist deine Lösung dafür? Welche Ergebnisse kann dein Wunschkunde erwarten?

Schon die Überschrift auf deiner Startseite sollte das ausdrücken. Niemand glaubt dir, dass du Experte für alles Mögliche bist. Dein idealer Kunde sucht jemanden, der sich mit seinem Problem richtig gut auskennt – und nicht nur ein bisschen, weil er auch noch tausend andere Dinge macht.

Viele Selbstständige tun sich genau damit schwer. Sie denken, es könnte ihnen ein Kunde entgehen, wenn sie nicht alle möglichen Dienstleistungen anbieten. Aber genau das Gegenteil ist der Fall: Je klarer du kommunizierst, welches Problem du für wen löst, desto mehr ideale Kunden wirst du anziehen.

Content-Planung-Content-Strategie-Schreibtipps-für-Freiberufler

Beispiel Überschrift Startseite

 

3. Dein Content baut kein Vertrauen auf

Vertrauen aufzubauen, ist eine der wichtigsten Aufgaben, die dein Online-Content hat. In einem Ladengeschäft haben Interessenten den persönlichen Kontakt, spüren die Atmosphäre und können direkt Fragen stellen oder das Produkt anfassen.

Online geht das alles nicht. Deshalb brauchen Interessenten hier meistens mehrere Kontakte mit einem Unternehmen, bevor sie zu Kunden werden. Vertrauen aufzubauen, braucht Zeit. Aber du hast verschiedene Möglichkeiten, wie du deine Glaubwürdigkeit auf deiner Website stärken kannst:

  • Verwende Testimonials/Kundenstimmen.
  • Baue Bewertungen ein.
  • Teile Informationen und Fotos von dir und deinem Team auf deiner „Über-mich“-Seite.
  • Erwähne deinen geografischen Firmensitz auf deiner „Kontakt“-Seite.
  • Zeige mit verschiedenen Logos, in welchen Medien du erwähnt wurdest.
  • Biete „Geld-zurück-Garantien“ an, wenn du zum Beispiel einen Online-Kurs verkaufst.
  • Biete kostenlosen Rückversand an, wenn du einen Online-Shop hast.

Was andere über dich und dein Business sagen, ist immer glaubwürdiger als das, was du selbst über dich erzählst. Es gibt Tests, die zeigen, dass die Conversion-Rate um 25 Prozent steigt, wenn du Testimonials auf deiner Website einbaust.

4. Du zeigst keine richtigen Angebote

Dienstleistern fällt es oft schwer, konkrete Angebote zu formulieren. Vielleicht finden sich auch auf deiner Website ausführliche Texte zu dir, deiner Philosophie und theoretischen Möglichkeiten, mit dir zusammenzuarbeiten. Du willst deinen Interessenten ja signalisieren, dass du ganz individuelle „maßgeschneiderte“ Angebote machst und „alles möglich ist“.

Das Problem ist: So sind deine Angebote nicht greifbar für den Interessenten. Er kennt deine Fähigkeiten nicht in- und auswendig wie du und weiß nicht, ob du der oder die Richtige für sein Problem bist. Deshalb ist es gut, Leistungen in Pakete zu packen und klar auf deiner Website zu kommunizieren.

Dazu gehört auch ein Preis oder zumindest eine Preisspanne. Das erspart dir und deinen Website-Besuchern Zeit und Ärger. Interessenten, die sich dein Angebot nicht leisten können und wollen, werden es auch nicht tun, wenn du ihnen deine Preise auf Nachfrage oder nach einem langen Gespräch nennst. Und Interessenten, die zu dir passen, machst du es so leichter, zu kaufen.

Laut Untersuchungen der Nielsen Norman Group ist für User der Preis die wichtigste Information auf einer B2B-Website. Deshalb ist es gut, deinen potenziellen Kunden diese Information zu geben.

5. Du forderst nicht zum Handeln auf

Du hast mit nützlichen Inhalten die richtigen Interessenten auf deine Website geholt, du triffst mit deinen Texten ihre Probleme, bietest mit deinen konkreten Angeboten eine Lösung an und baust durch Kundenstimmen Vertrauen auf – und dann?

Was einige auf ihrer Website vergessen, ist eine klare Handlungsaufforderung, der sogenannte Call-to-Action. Mach es deinem Interessenten so einfach wie möglich, indem du ihm Möglichkeiten gibst, den nächsten Schritt zu tun. Das kann sein, deinen Newsletter zu abonnieren, ein Kennenlerngespräch zu vereinbaren, deine Dienstleistung direkt zu buchen oder dein Produkt zu kaufen. Du kannst dafür verschiedene Stellen auf deiner Website nutzen – am Ende deiner Unterseiten, zwischendurch im Text und in der Sidebar deiner Blogartikel.

Dein Website-Besucher sollte nicht erst lange suchen und mehrere Schritte tun müssen, um mit dir in Kontakt zu kommen. Ein Online-Shop würde Verluste machen, wenn er den Kaufprozess nicht einfach gestaltet. So ist es auch bei anderen Angeboten wie Dienstleistungen.

So machst du aus Website-Besuchern Kunden

Eine Menge Besucher auf deiner Website sind schön, nützen dir aber nichts, wenn sie nicht irgendwann zu Kunden werden. Vielleicht hast du den einen oder anderen Fehler auch bei dir entdeckt. Damit dein Online-Content zukünftig für dich verkauft, orientiere dich an den folgenden Tipps:

  • Veröffentliche regelmäßig nützliche und ausführliche Inhalte wie Blogartikel auf deiner Website.
  • Schreibe deine Webtexte für deinen idealen Kunden.
  • Zeige, dass man deinem Unternehmen vertrauen kann.
  • Formuliere konkrete Angebote mit Preisangaben.
  • Fordere deinen Website-Besucher zum Handeln auf.

 

Sind dir noch weitere Content-Fehler auf Websites aufgefallen? Verrate sie mir in den Kommentaren.

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