Content-Planung: 4 Gründe, warum spontanes Posten dir und deinem Business schadet

Ausreden, warum Selbstständige spontan bei Instagram und Facebook posten und auch ihre Themen für Blogbeiträge und Videos nicht vorplanen, gibt es viele.

„Ich bin so kreativ und hab so viele Ideen – da schränkt mich ein Plan nur ein.“

„Ich will flexibel bleiben, um auf aktuelle Ereignisse reagieren zu können.“

„Ich will authentisch sein.“

Bei meinem Thema funktioniert das nicht.“

Kommt dir der eine oder andere Gedanke vielleicht bekannt vor? Was vielen nicht bewusst ist: Mit solchen Glaubenssätzen stehen sie ihrem Erfolg letztendlich selber im Weg. Warum das so ist, zeige ich dir in diesem Blogartikel. Denn du erfährst 4 Gründe, warum spontanes Posten dir und deinem Business schadet.

Frustrierte Frau vor Laptop: Content-Planung: 4 Gründe, warum spontanes Posten dir und deinem Business schadet

1. Leichtigkeit und Spaß gehen verloren

Spontanes Posten? Klingt erst mal nach locker und leicht. Wer ist nicht gerne spontan?! Tatsächlich bedeutet es das ganze Gegenteil. Was beim spontanen Posten als Erstes verloren geht, sind Leichtigkeit und Spaß. Denn du agierst nicht, sondern reagierst nur. Weil dich diese Stimme im Kopf immer wieder daran erinnert: „Ich müsste mal wieder was posten“. Irgendwann gibst du nach und erstellst noch schnell aus der Not heraus irgendeinen Beitrag – wahrscheinlich nicht deinen besten.

Wenn du deinen Content dagegen im Voraus planst, kannst du dir wirklich gute Inhalte ausdenken und zum Beispiel kreative Aktionen zum Mitmachen planen. ⁣Meine Kunden bestätigen mir immer wieder, wie gut es ihnen tut, ihren Content vorauszuplanen. Sie bekommen richtig Lust, Blogartikel und Social-Media-Posts zu erstellen und zu veröffentlichen.

Klar, wenn wir etwas in Ruhe machen können, haben wir mehr Spaß, als wenn wir es in Hektik und Stress machen. Struktur bringt Freiheit. Wir schreiben To-do-Listen, Projektpläne und Essenspläne. Und haben den Kopf frei für andere Dinge.

Übrigens: Pläne kann man auch anpassen. Wenn es weltbewegende Neuigkeiten gibt oder dir die Idee aller Ideen kommt. Du entscheidest selber, wie starr du einen Plan betrachtest.

2. Du erreichst nicht die Ergebnisse, die du erreichen könntest

Spontanes Posten bedeutet: Du hast keine Strategie. Und das ist beim Business nie gut. Ohne einen Plan erreichst du nicht das, was du erreichen könntest. Du verschenkst ganz viel, weil du nie rauszoomst und auf den Monat, auf das Jahr schaust, sondern immer nur von Post zu Post denkst. So entwickelst du keinen roten Faden, sondern hast nur einzelne kleine Fetzen, die so nicht ihre volle Wirkung entfalten können.

Wenn du eine Jahres- und Monatsplanung hast, kannst du Content wunderbar nutzen, um rechtzeitig saisonale Aktionen vorzubereiten (mit saisonalem Content) und ein neues Angebot auf den Markt zu bringen (mit Pre-Launch- und Launch-Content). Mit dem richtigen Content legst du schon vorher den Grundstein für den Erfolg einer Aktion oder eines Launches. Und wer möchte schon bewusst weniger Erfolg haben?!

Was du genau vor und während eines Launches posten solltest, zeige ich dir in meinem Kurs „Content-Sprint“. Denn ein guter Contentplan hat nichts damit zu tun, einfach nur irgendwelche Ideen in eine Tabelle zu schreiben, sondern eben ganz viel mit Strategie.

3. Dein Marketing wirkt nicht professionell

Als Selbstständiger willst du nicht wie eine glatt gebügelte, megaprofessionelle Marketingagentur rüberkommen – das sollst du auch nicht. Aber sicherlich willst du auch nicht wie ein Hobby-Poster wirken, der aus Spaß an der Freude bei Instagram und Facebook postet und einen Liebhaber-Blog in seiner Freizeit betreibt.

Dieser Eindruck kann allerdings entstehen, wenn du mal hier und mal da ein paar spontane, schnell geschriebene Posts raushaust, mit irgendeinem semioptimalen Foto dazu. Auch wenn dir das vielleicht nicht bewusst ist: Man kann an den Inhalten und der Aufmachung erkennen, ob jemand spontan postet oder vorplant.

Spätestens bei den Inhalten merkt man, ob es einen roten Faden gibt oder ob derjenige gerade einfach mal wieder einen Einfall hatte und mal über dies und das postet. Dein Feed ist nicht dein Tagebuch – außer du bist Influencer. Als Selbstständiger musst du dort nicht tagesaktuell aus deinem Leben berichten. Nutze lieber die Instagram- und Facebook-Stories für „authentische“ Einblicke hinter die Kulissen und spontane Videos.

Ein so lala gepflegter Business-Account oder ein verwaister Blog hinterlassen auf jeden Fall keinen guten Eindruck (genau wie eine grottige Website). Wenn du dein Business online bekannter machen und Vertrauen bei möglichen Kunden aufbauen willst, solltest du zuverlässig guten Content veröffentlichen.

4. Du postest zu unregelmäßig und verschwendest deine Kraft

„Ach, mach dir keinen Druck mit dem Posten. Wenn du mal keine Lust hast, dann postest du eben mal zwei Wochen nichts.“ Solche Posts lese ich immer wieder mal und denke mir: Lass es doch einfach wie ein Uhrwerk durchlaufen. Dann musst du dir darüber keine Gedanken mehr machen.

Denn mit dieser „Strategie“ postest du immer in Wellen – mal bist du gut dabei, dann kommt wieder mal tage- oder wochenlang nix. Genau wie beim Marathonlaufen ist es nicht gut, zwischendurch einen Sprint hinzulegen, um dann völlig aus der Puste zu sein und gehen zu müssen. Lieber die ganze Strecke ein gleichmäßiges Tempo laufen. Das spart Kraft und man kommt schneller ans Ziel.

Wenn du Content für dein Marketing nutzen willst, solltest du das Contentplanen als eine Aufgabe wie jede andere betrachten. Zum Beispiel Buchhaltung oder Kundenprojekte. Wobei Contentplanen natürlich viel mehr Spaß macht als Buchhaltung (außer vielleicht Buchhaltern ;)).

Dieses ständige Hadern und Kopfzerbrechen kostet dich nur unnötig Energie. Akzeptiere es als wichtigen Teil deines Marketings. Dank toller Veröffentlichungstools müssen wir nicht zeitaktuell posten und ständig am Handy sein, sondern können alles auch in Urlaubszeiten vorplanen, erstellen und automatisiert online gehen lassen.

Du siehst, spontanes Posten hat viele Nachteile. Und es gibt keinen guten Grund, dein Content-Marketing nicht professioneller anzugehen und dem Hobby-Posten endlich bye-bye zu sagen.

Willst du von mir lernen, wie du deinen Content für einen ganzen Monat strategisch vorausplanst?

Trag dich unverbindlich auf der Warteliste für meinen Online-Kurs „Content-Sprint“ ein und verpasse nicht, wenn im September 2019 die Anmeldung wieder für wenige Tage öffnet.

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